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Forschung in der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Aktuelle Forschungsprojekte

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Aktuelle Forschungsprojekte


Überarbeitung der Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung bei der Lese- und/oder Rechtschreibstörung

Die Lese- und/oder Rechtschreibstörung gehört zu den häufigen spezifischen Lernstörungen, die in fast 40% mit weiteren psychischen Belastungen oder Erkrankungen einhergeht. Die Lese- und/oder Rechtschreibstörung tritt über die gesamte Lebensspanne auf, bereits im Vorschulalter zeigen sich erste Auffälligkeiten. Die Diagnose LRS wird meist im Grundschulalter gestellt und es besteht eine hohe Persistenz der Symptomatik bis ins Erwachsenenalter.
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Neuroprecise

Eine Gehirnerschütterung führt vorübergehend zu körperlichen Beschwerden wie z.B. Sehstörungen, Übelkeit und Schwindel. Die meisten Kinder und Jugendlichen erholen sich innerhalb von Tagen oder ein bis zwei Wochen vollständig. Manche Patienten haben jedoch auch langfristig Beeinträchtigungen, wie z.B. Kopfschmerzen oder eine Störung der Gedächtnisleistung und der Reaktionsgeschwindigkeit. Es ist unser Ziel mehr über mögliche Veränderungen des Gehirns nach Gehirnerschütterungen herausfinden.
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Bewertung und Training der emotionalen Kompetenzen für die Steigerung des psychischen Wohlbefindens bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen - ein App-basierter Ansatz (ECoWeB)

Psychische Erkrankungen sind unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen weit verbreitet. So leiden beispielsweise ca. 4-8% der Jugendlichen unter Angststörungen und Depressionen, Erkrankungen, welche das emotionale Wohlbefinden und die psycho-soziale Entwicklung der jungen Menschen sehr stark beeinflussen. Daher ist es wichtig, Präventionsprogramme zu entwickeln, die für junge Menschen leicht zugänglich und ansprechend gestaltet sind.
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"Genetik der Depression - Molekulargenetik affektiver Störungen im Kindes- und Jugendalter"

Bislang ist noch nicht ausreichend untersucht, wieso manche Kinder und Jugendliche an einer Depression erkranken, andere hingegen nicht. Es gibt viele Faktoren, die zur Entstehung der Depression beitragen. Manche Kinder und Jugendliche sind anfälliger für eine Depression, weil sie ein erhöhtes genetisches Risiko für eine Depression aufweisen. Kommen zu dieser genetischen Veranlagung noch Belastungsfaktoren hinzu, ist das Risiko für die Entwicklung einer Depression besonders erhöht. Solche Belastungsfaktoren können z.B. negative Lebensereignisse sein. Vor allem sehr einschneidende Erlebnisse (z.B. der Verlust einer nahestehenden Person) können das Risiko für eine Depression erhöhen,
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Kognitive Bias bei Adoleszenten mit Anorexia nervosa - die KOALA-STUDIE

Anorexia nervosa (Magersucht) ist eine psychische Erkrankung, von der vor allem Mädchen und junge Frauen betroffen sind. Aus Studien an Erwachsenen wissen wir, dass an Magersucht erkrankte Frauen bestimmte Informationen anders wahrnehmen und verarbeiten als Frauen, die nicht an Magersucht erkrankt sind. Dies wurde jedoch bei Jugendlichen, die an Magersucht leiden, noch nicht ausreichend erforscht.

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Aufklärungsbroschüre über Depression für Jugendliche

Das Risiko, an einer depressiven Störung zu erkranken, nimmt im Jugendalter zu. Betroffene Jugendliche sind oft nicht ausreichend über die Erkrankung informiert; manchmal bestehen zudem auch Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen. Obwohl es wirksame Behandlungen gibt, nehmen viele Jugendliche mit Depression oft keine oder erst sehr spät Hilfe in Anspruch. Informationen über depressive Erkrankungen, die sich speziell an Jugendliche richten, können dem entgegenwirken. Aus diesem Zweck haben wir vor einiger Zeit eine Aufklärungsbroschüre über Depression für Jugendliche entwickelt. Diese Broschüre wurde bereits bei gesunden Jugendlichen evaluiert.

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LeChor: Wie lernen wir Buchstabe-Laut-Beziehungen?: Neurokognitive Prozesse beim Lernen von Graphem-Phonem-Korrespondenzen

Um lesen zu lernen, müsen Kinder die Buchstaben-Laut-Beziehungen (Graphem-Phonem Korrespondenzen: GPK) kennen.

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Hingeschaut! Eine Eye-Tracking-Studie zur Wahrnehmung von Mengen

Das korrekte Erfassen von Mengen spielt eine wichtige Rolle, um Zahlen zu verstehen und später das Rechnen zu erlernen. Insbesondere Kinder mit Rechenstörung zeigen oftmals Probleme beim Umgang mit Mengen. Das Projekt untersucht, welchen Anteil die Wahrnehmungsgeschwindigkeit visueller Stimuli für die Verarbeitung von Mengen hat.

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Kognitive Neubewertung bei Jugendlichen mit Depression: Von neurobiologischen Mechanismen zur Intervention - die KONNI-Studie

Depressive Erkrankungen treten im Jugendalter gehäuft auf und sind mit ernstzunehmenden gesundheitlichen Risiken sowie psychosozialen Beeinträchtigungen verbunden. Ein wesentlicher Risikofaktor für die Entwicklung und Aufrechterhaltung der Erkrankung besteht in Defiziten in der Emotionsregulation.

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LONDI

LONDI ist ein vom BMBF gefördertes Forschungsvorhaben an dem 40 Forschende aus unterschiedlichen Fachdisziplinen in ganz Deutschland beteiligt sind. Das Ziel von LONDI ist eine Online-Plattform mit wissenschaftlich abgesicherten Informationen über Lese-, Rechtschreib- und Rechenstörungen sowie praxisrelevante Entscheidungshilfen zur individuellen Diagnostik und Förderung (Intervention), zu entwickeln.


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Webbasierter Leitfaden für Kinder und Jugendliche mit Depression und ihre Angehörigen. Ein Präventions- und Aufklärungsprojekt

Mit einer Häufigkeit von 5-6% gehören depressive Störungen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter sind mit gravierenden psychosozialen, medizinischen und gesellschaftlichen Folgen verbun-den. Obwohl es wirksame Behandlungsformen gibt, zeigen Forschungsergebnisse, dass sich nur 12% der depressiven Heranwachsenden in professionelle Behandlung begeben. Zudem kann es im Durchschnitt bis zu zwei Jahre dauern, bis ein Jugendlicher trotz seiner psychischen Belastungen eine Behandlung in Anspruch nimmt.

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Bedürfnisorientierte Förderung von Kindern mit umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten

Das Projekt untersucht die Wirkungsweise von Fördermaßnahmen bei Kindern mit umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (UESF). Die Ergebnisse des Projektes sind damit von hoher praktischer Relevanz für die Förderung betroffener Kinder.

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Studie OK-LeseR: Normierung eines Online-Verfahrens zur Erhebung verschiedener Komponenten der Lese- und Rechtschreibleistung

Ziel der Studie ist die Pilotierung und Normierung des Namagi Screening-Verfahrens sowie eines neu entwickelten Rechtschreibtests zur Erfassung verschiedener Rechtschreibkomponenten. Der Rechtschreibtest erhebt Basiskompetenzen, wie die phonologische und morphologische Verarbeitung, die Sensitivität für orthografische Muster (z.B. Unterscheidung zwischen richtig und falsch geschriebenen Wörtern), die Rechtschreibleistung auf Wortebene und die Produktion von Texten.
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Meister Cody - Namagi: Ein innovatives Konzept für die Lese-Rechtschreibförderung

Unter einer Legasthenie (Lese-/Rechtschreibstörung) versteht man erhebliche Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Rechtschreibens, die nicht auf andere Ursachen (wie Entwicklungsalter, unterdurchschnittliche Intelligenz, fehlende Beschulung, psychische Erkrankungen oder Hirnschädigungen) zurückzuführen sind. Etwa 4-9% der Kinder und Jugendlichen sind von einer Lese-/Rechtschreibstörung betroffen.
Das Lese- und Rechtschreibförderprogramm "Meister Cody-Namagi" ist ein onlinegestütztes Trainingsprogramm und bietet Kindern und Jugendlichen mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten strukturiert und an dem individuellen Lernniveau orientiert eine systematische Förderung an.

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Studie zu schulischen Leistungen im Lesen, Rechtschreiben und Rechnen im Zusammenhang mit emotionalem und sozialem Wohlbefinden und Belastungen

Bisherige internationale Studien weisen darauf hin, dass Kinder und Jugendliche mit Lese-, Rechtschreib- oder Rechenstörung (auch Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten, ESF) vermehrt Aufmerksamkeitsdefizite, Ängste und depressive Symptome zeigen. Die Zusammenhänge zwischen internalisierenden Symptomen, Art der Lernstörungen und dem Schweregrad der Störungen sind noch weitgehend ungeklärt.

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Was Lehrerinnen und Lehrer über psychische Belastungen und Störungen bei Schulkindern wissen sollten

Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen belasten die Betroffenen, die Familie und das soziale Umfeld. 17 % der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren beschreiben sich selbst in wenigstens einem der folgenden Bereiche als auffällig: emotionale Probleme, Hyperaktivitätsprobleme, Verhaltensauffälligkeiten, Probleme mit Gleichaltrigen (vgl. KiGGS Basiserhebung 2006). 27,9 % der Eltern schätzen ihre Kinder in den genannten Bereichen als auffällig ein. Die Prävalenz ist seit der KiGGS-Basiserhebung 2006 unverändert: Bei jedem fünften Kind (20,2 Prozent) zwischen 3 und 17 Jahren können Hinweise auf psychische Störungen festgestellt werden (vgl. KiGGS 1.Welle 2012).
Um diesen Herausforderungen besser gerecht zu werden, müssen Lehrkräfte bewusster und reflektierter mit der Heterogenität des Lernens und den Entwicklungs- und Sozialisationsbedingungen umgehen lernen.

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Computational Neuroimaging

Bildgebende Verfahren wie Magnetresonanztomographie (MRT) oder Elektroenzephalografie (EEG) erlauben nicht-invasive Messungen des menschlichen Gehirns. Um aus diesen Messung ein besseres Verständnis der Neuroanatomie und Neurophysiologie zu gewinnen ist eine weiterführende Analyse notwendig. Wir erforschen neue computer-gestützte Analyseverfahren die auf mathematisch Modellen beruhen. Diese haben das Potenzial genauere Aussagen über krankheitsbezogene Veränderungen im Gehirn machen zu können und zu den zugrundeliegenden Mechanismen.

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Einfluss von Textformatierungen auf die Leseleistung - TeLe-Studie

In vorangegangenen Studien konnte gezeigt werden, dass die Formatierung eines Textes Einfluss auf die Leseleistung hat und bestimmte Formatierungen die Lesegeschwindigkeit und -genauigkeit besonders unterstützen. Eine Möglichkeit das Lesen zu erleichtern, ist eine optimale Ausrichtung von Buchstaben-, Wort- und Zeilenabständen.

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Untersuchung von Ursachen spezifischer Probleme im Lesen und/oder Rechtschreiben (UsLeR-Studie)

Kürzlich veröffentlichen Daten aus deutschen Grundschulen zeigen, dass bis zu 12% der Kinder eine unterdurchschnittliche Lese- und/oder Rechtschreibleistung aufweisen. Bisher ging man davon aus, dass Schwierigkeiten im Lesen und im Rechtschreiben immer gemeinsam auftreten. Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass ca. 40% der Kinder, die Probleme im Lesen haben, keine Probleme im Rechtschreiben aufweisen - und umgekehrt. Die Gründe für das Auftreten dieser isolierten Schriftsprachprobleme sind bisher kaum verstanden. Die fehlende Differenzierung zwischen Lese- und Rechtschreibproblemen könnte auch eine Erklärung für die relativ geringen Fördereffekte sein, die Studien zur Wirksamkeit von Therapieprogrammen bei der Lese und Rechtschreibstörung berichten. Ziel der UsLeR-Studie ist es daher, die möglichen Ursachen spezifischer Lesestörungen und spezifischer Rechtschreibstörungen besser zu verstehen. Die Ergebnisse sind Voraussetzung für eine genauere Diagnostik von Schriftsprachstörungen und für die Entwicklung spezifischerer Förderprogramme.

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Prävention von Lesestörungen durch die frühe Identifikation und Förderung von Risikokindern für Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb
oder Lesen lernen in Gruppen (LeselinG)

Eine angemessene Lesekompetenz ist Voraussetzung für den Wissenserwerb und Grundlage für eine erfolgreiche Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Etwa 3 - 8 % der Kinder sind von einer Lesestörung betroffen, die ohne wirksame Förderung dauerhaft bestehen bleibt. Lesestörungen sind durch Leistungsdefizite in der Lesegenauigkeit, Lesegeschwindigkeit und im Leseverständnis sowie in allen Bereichen, die Lesefähigkeiten erfordern gekennzeichnet. Dies beeinflusst die Leistungsfähigkeit der Betroffenen in allen Unterrichtsfächern und gefährdet somit den gesamten Schulverlauf, Schulabschluss, die berufliche Zukunft sowie die psychische Gesundheit der Kinder.

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Diagnostik und Behandlung der Rechenstörung

Die Rechenstörung ist mit einer Prävalenz von ungefähr 3-8% eine häufige Entwicklungsstörung, die oft noch mit weiteren psychischen Auffälligkeiten einhergeht. Die Rechenstörung weist ohne wirksame Therapie eine hohe Persistenz auf und kann deshalb zu deutlichen Einschränkungen im schulischen, beruflichen aber auch im privaten Bereich der Betroffenen führen. Deshalb ist die Effektivität der unterschiedlichen Fördermaßnahmen von zentraler Bedeutung für Forschung und Praxis.

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"Koordinierungsstelle des BmBF-Forschungsschwerpunktes Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (ESF)"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BmBF) hat im Kontext des Rahmenprogramms zur Förderung der Empirischen Bildungsforschung den Forschungsschwerpunkt "Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten" veranlasst. Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes werden empirisch ausgerichtete Forschungsvorhaben gefördert, welche dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen, die von Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (ESF) betroffen sind, eine individuelle, ursachenbezogene Diagnostik und evidenzbasierte Förderung zu ermöglichen.
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