KJP LMU

Abgeschlossene Forschungsprojekte

"Erstellung einer Leitlinie zur Behandlung von depressiven Störungen bei Kindern und Jugendlichen"

Depressive Störungen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen. Sie können sehr früh beginnen, verlaufen häufig chronisch und führen zu einer erheblichen Beeinträchtigung der psychosozialen Entwicklung. Zudem sind sie mit einem erhöhten Risiko für weitere psychiatrische und organische Erkrankungen verbunden. Nicht alle betroffenen Kinder und Jugendlichen erhalten eine optimale Behandlung. Ergebnisse zur Wirksamkeit verschiedener Behandlungsansätze liegen vor allem aus internationalen Studien vor, sind für Anwender jedoch häufig nicht verfügbar oder nicht überschaubar.
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"Entwicklung des orthographischen Fragmentwissens"

Bisher wurde angenommen, dass Kinder erst in der Grundschule lernen, welche Buchstaben häufig als Konsonantendopplung vorkommen (z.B. mm) und welche Buchstaben nie oder selten gedoppelt werden (z.B. hh). Auch wurde bisher angenommen, dass Kinder erst in der Grundschule lernen, dass bestimmte Buchstabenfolgen nur in bestimmten Positionen eines Wortes vorkommen können
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"Aufmerksamkeit und Konzentration bei Grundschulkindern mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung und/oder einer Lese-Rechtschreibstörung"

Es ist bisher noch nicht verstanden, welche Aspekte der Aufmerksamkeit bei Kindern mit einer ADHS und welche bei Kindern mit einer kombinierten Störung von ADHS und LRS beeinträchtigt sind. Weitere Informationen.



"Prävention depressiver Störungen - Untersuchung von Fragebögen zur Früherkennung depressiver Störungen im Kindes- und Jugendalter"

Depressionen bei Kindern und Jugendlichen werden nach wie vor zu selten erkannt. Deshalb erfolgt häufig keine Behandlung. Ziel dieser Studie ist es, die Früherkennung depressiver Störungen im Kindes- und Jugendalter zu verbessern. Dadurch erhöht sich für betroffene Kinder und Jugendliche die Chance auf eine wirksame Therapie und eine günstigere psychosoziale Entwicklung. Weitere Informationen.



"Validierung von Screeninginstrumenten für Depression im Kindes- und Jugendalter. Eine Pilotstudie"

Ziel dieser Studie ist es, einen Fragebogen zu finden, mit dessen Hilfe Depressionen bei Kindern und Jugendlichen frühzeitig erkannt werden können. Dazu bitten wir Kinder und Jugendliche, die sich in psychiatrischer oder psychosomatischer Behandlung befinden, mehrere kurze Fragebögen auszufüllen. Wir prüfen, mit welchem Fragebogen man am besten Kinder und Jugendliche mit und ohne Depression voneinander unterscheiden kann.
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"Prävention depressiver Störungen - Aufklärungsbroschüre für Jugendliche"

Im Rahmen des Projektes "Prävention depressiver Störungen im Kindes- und Jugendalter" wird speziell für Jugendliche eine Aufklärungsbroschüre über Depression entwickelt. Ein wesentliches Ziel besteht hierbei darin, die Akzeptanz und Toleranz gegenüber psychischen Störungen zu fördern und Unsicherheiten abzubauen. Weitere Informationen und Zugang zu den Fragebögen .



"Neurophysiologische Untersuchung des Zahlenverständnisses bei schulischen Entwicklungsstörungen"

Ein zentrales Problem der Kinder mit Lese-Rechtschreibstörung ist die Verarbeitung von Lauten. Eine Hypothese ist, dass phonologische Fähigkeiten auch relevant für einzelne Bereiche mathematischer Fähigkeiten sind. So kann man aufgrund der phonologischen Fähigkeiten eine Vorhersage der rechnerischen Fähigkeiten im Grundschulalter machen, da im Grundschulalter verbale Zählstrategien angewendet werden.
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"Lass uns Lesen!"

"Lass uns lesen" ist ein neues Sprach- und Leseprogramm für Eltern und ihre Vorschulkinder. Durch gemeinsames Vorlesen und spielerische übungen werden die Kinder zu Hause gut auf das Lesen- und Schreibenlernen vorbereitet. Weitere Informationen.



Wie das Lesen- und Schreibenlernen Hirnfunktionen beeinflusst

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ziel des Projektes ist es, die Veränderungen des Gehirns beim Lesenlernen sowie neurophysiologische Unterschiede zwischen guten und schwachen Lesern bereits in frühen Entwicklungsstadien zu erforschen. Je genauer der Prozess des Lesenlernens verstanden wird, desto früher können Schwierigkeiten beim Lesenlernen erkannt werden und desto eher kann Kindern mit einer Lesestörung mittels einer Therapie geholfen werden. Weitere Informationen.

NeuroDys - Dyslexia genes and neurobiological pathways


Gefördert durch die Europäische Union im 6. Rahmenprogramm

Fast 23 Millionen EU-Bürger leiden unter Dyslexie, der Lese-/Rechtschreibstörung. Viele Betroffene brechen vorzeitig die Schule ab, auch ihr beruflicher und sozialer Erfolg wird stark beeinflusst. Therapien sind häufig wenig effektiv, denn die Ursachen der Störung sind noch weitgehend unerforscht.
Das europaweite Projekt "Neurodys - Dyslexia genes and neurobiological pathways" will diesen Ursachen nun auf den Grund gehen. Koordinator des von der Europäischen Union im Rahmen des 6. Forschungsrahmenprogramms (FRP) mit drei Millionen Euro unterstützten Projekts, in dem 15 internationale Partner zusammenarbeiten, ist Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne, Direktor der Klink für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an der Ludwig-Maximilinas-Universität München. Mit Kollegen aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Ungarn, Frankreich, Schweden, österreich, Finnland und Großbritannien werden molekulargenetische und neurobiologische Ursachen der Lese-/Rechtschreibschwäche ebenso wie der Einfluss von Umweltfaktoren auf die Entstehung der Störung untersucht.
Unter anderem soll während des dreijährigen Projekts die weltweit größte Datenbank zu genetischen Befunden von Betroffenen entstehen. Eine bereits bestehende Datenbank mit 800 Befunden soll dazu um 2.000 weitere Befunde von Betroffenen ergänzt werden, hinzu kommt dieselbe Anzahl von Befunden einer Kontrollgruppe. überdies sollen 4.000 Zwillingspaare untersucht werden, um den Einfluss des sozialen Umfelds zu analysieren. Dyslexie entsteht durch das Zusammenwirken mehrerer Gene, Ziel des Projekts ist es darum, möglichst alle an der Erkrankung beteiligten Erbanlagen zu identifizieren.
Mit Hilfe bildgebender Verfahren fahnden die Wissenschaftler zudem nach so genannten neurobiologischen Korrelaten der Krankheit. Dabei stehen funktionelle Vorgänge im Gehirn, die einen Zusammenhang mit Dyslexie aufweisen, ebenso im Zentrum des Interesses wie auffällig veränderte Gehirnstrukturen. Ziel ist es, das Verständnis der Krankheit zu verbessern und effektive Ansatzpunkte für therapeutische Interventionen zu finden.


Rechtschreibförderung für die 5. und 6. Klasse

Ein neues Förderprogramm soll rechtschreibschwachen Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schule explizites Regelwissen und adäquate Lösungsstrategien vermitteln. Weitere Informationen.



Zur Entwicklung des impliziten orthographischen Fragmentwissens bei lese-rechtschreibgestörten Kindern

Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft

In der Studie wurde untersucht, ob sich Kinder mit Rechtschreibschwierigkeiten im impliziten Lernen von Buchstabenfolgen und deren Häufigkeiten von Kindern unterscheiden, die eine gute Rechtschreibleistung aufweisen. Dieser nicht bewusst steuerbare Lernprozess kann von großer Bedeutung für das Erlernen einer korrekten Rechtschreibung sein. Weitere Informationen.



PROREAD: "Explaining Low Literacy Levels by Profiling poor Readers and their Support"

Gefördert durch die Europäische Union im 6. Rahmenprogramm

Internationale Vergleichsstudien (IGLU, PISA) zeigen große Unterschiede beim Erwerb der Lesefähigkeit in den europäischen Ländern. Der prozentuale Anteil sogenannter Risikoschüler unterscheidet sich stark.
Ziel des Projektes war es, die schulischen Unterstützungssysteme für leseschwache Schüler in Europa mittels Fragebögen zu erheben und hiermit einen Beitrag zur Verbesserung dieser Systeme zu leisten.
An dem Forschungsvorhaben beteiligten sich sechs EU Mitgliedstaaten (Deutschland, Finnland, Frankreich, Niederlande, Portugal, Ungarn).
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"Modell Schriftsprach-Moderatoren" (MSM)

Der Anfangsunterricht im Lesen und Schreiben sowie der weitere Schriftsprachunterricht bis zum Ende der Grundschulzeit (Ende Klasse 4) soll so weit verbessert werden, dass besondere Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten von vornherein möglichst nicht entstehen.

Dies wird anhand zweier Unterrichts- und Förderkonzepte (Rechtschreibwerkstatt und Lollipop) erprobt, die dank binnendifferenzierender und individualisierender Methoden eine Förderung im regulären Klassenunterricht ermöglichen. Die Schriftsprachleistungen dieser beiden Gruppen werden mit denen einer Kontrollgruppe verglichen, in deren Klassen herkömmlicher Unterricht gehalten wird. Es wird auch untersucht, ob die erprobten Unterrichts- und Fortbildungskonzepte Anhaltspunkte für eine veränderte Lehrerrolle und eine nachhaltige Lehrerfortbildung liefern.

Weitere Informationen finden Sie hier



Neurobiologische und molekulargenetische Untersuchungen zur Lese-Rechtschreibstörung

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft von 2001 bis 2004

Die Lese-Rechtschreibstörung (LRS) ist eine der häufigsten Schulleistungsstörungen, die mit erheblichen psychischen Problemen einhergehen kann und eine hohe Persistenz bis ins Erwachsenenalter aufweist.
Ergebnisse neurobiologischer Forschung zeigen, dass der LRS basale Störungen verschiedener Verarbeitungsstufen akustischer und visueller Informationen zugrunde liegen. Zur Genese der LRS tragen erbliche Faktoren bei, wobei bislang noch keiner dieser Faktoren auf molekularer Ebene identifiziert worden ist. Durch Kopplungsuntersuchungen konnten in unabhängigen Studien Gene auf den Chromosomen 1, 2, 3, 6, 15 und 18 lokalisiert werden. Ziel dieser multizentrischen Studie war die molekulargenetische Untersuchung einer großen, bzgl. basaler Informationsverarbeitungsprozesse charakterisierten Stichprobe von 400 rechtschreibschwachen Probanden und ihrer Geschwister.

Ergebnisse dieser Studie finden Sie in:


Zur Bedeutung von visueller Bewegungswahrnehmung bei der Lese-Rechtschreibstörung (LRS)

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft Schu 988/8-1 von 2000-2003

Als Ursachen der Lese-Rechtschreibstörung (LRS) werden neben genetischen Faktoren gestörte basale Funktionen der Verarbeitung auditiver und visueller Information angenommen. Im Vordergrund der visuellen Verarbeitungsstörungen stehen die Funktionen des magnozellulären (M) Systems. Das M-System wird überwiegend durch sich schnell bewegende Reize mit niedrigem Kontrast und niedriger Raumfrequenz aktiviert. Untersuchungen anhand psychophysiologischer und bildgebender Verfahren zeigten Funktionsstörungen des M-Systems bei der LRS. Allerdings sind die Befunde widersprüchlich. Eigene Vorarbeiten replizierten die beschriebene Kontrastsensitivität bei der LRS nicht. Hingegen fanden wir über dem rechten occipitalen Cortex Hinweise für ein visuelles Informationsverarbeitungsdefizit. Neuere Befunde unterstützen die Hypothese einer gestörten Bewegungswahrnehmung bei der LRS. Ziel dieser Untersuchung ist, erstens die elektrophysiologischen Korrelate der Bewegungswahrnehmung bei lese- und rechtschreibgestörten Jugendlichen und Kontrollen zu untersuchen und zweitens, den beschriebenen Hemisphärenbefund zu replizieren. Diese Untersuchung leistet einen wesentlichen Beitrag zu der Grundlagenforschung mit dem Ziel, die basale visuelle Informationsverarbeitung bei der LRS besser zu verstehen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen in mehreren Artikeln zusammengefasst (Schulte-Körne G, Bartling J, Deimel W, Remschmidt H 2004, Visual evoked potentials elicited by coherently moving dots in dyslexic children, Neuroscience Letters, 357, 207-210, 2004; Schulte-Körne G, Bartling J, Deimel W, Remschmidt H 2004, Motion-onset VEPs in dyslexia - Evidence for visual perceptual deficit, Neuroreport 15 (6), 1075-1078, 2004).



Evaluation eines Rechtschreibtrainingsprogramms in der Primarstufe

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft Schu 988/6-1, 6-2, 1999- 2002

3-9% der deutschen Schulkinder haben eine Lese-Rechtschreibstörung, die erheblichen Einfluss auf ihre schulische, emotionale und persönliche Entwicklung hat. Fast 6% der deutschen Erwachsenen erreichen nur ein Rechtschreibniveau von Viertklässlern. In dem hessischen Erlass zur Förderung von Schülern mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten wird davon ausgegangen, dass diese Schwierigkeiten durch schulinternen Förderunterricht bis zur 6. Klasse zu beheben sind. In der Praxis suchen jedoch viele Familien mit betroffenen Kindern externe Hilfe. Wissenschaftliche Untersuchungen über die Effektivität des Förderunterrichtes sind sehr selten. Im Gegensatz dazu gibt es eine Reihe von Studien, die die Effektivität von Rechtschreib-Regeltrainings belegen. Eine sehr wichtige bisher noch unbeantwortete Frage ist allerdings, ob ein Regeltraining im Förderunterricht von den Lehrern selbst erfolgreich angewandt werden kann. Auf der Basis einer bereits bestehenden Kooperation mit einer südhessischen Grundschule wird das Marburger Rechtschreibtraining im schulischen Förderunterricht über 2 Jahre von den Lehrern angewandt. In einer Kontrollbedingung werden Schüler mit dem normalen Förderunterricht der Schule unterrichtet. Die Ergebnisse des Forschungsberichtes sind in dem Artikel "Rechtschreibtraining in schulischen Fördergruppen - Ergebnisse einer Evaluationsstudie in der Primarstufe", Gerd Schulte-Körne, Wolfgang Deimel, Marc Jungermann und Helmut Remschmidt, erschienen in der Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie 2003, Verlag Hans Huber, Mai 2003 Vol. 31, No. 2, 85-98, zusammengefasst.



Neuophysiologische Korrelate von Lernprozessen bei der Lese-Rechtschreibstörung

Die Lese-Rechtschreibstörung ist eine der häufigsten umschriebenen Entwicklungsstörung. Die Ursachenforschung ist dominiert von Untersuchungen zu basalen Wahrnehmungsprozessen der auditiven und visuellen Informationsverarbeitung. Die Untersuchungen hierzu, insbesondere zur visuellen Wahrnehmung, sind widersprüchlich. Vor allem der Bezug basaler visueller Wahrnehmungsprozesse zum Lese und Rechtschreiben ist unklar.

Der Erwerb von Lese- und Rechtschreibfähigkeiten ist komplex und die neurobiologischen Korrelate hierzu sind kaum untersucht. In einer ersten Studie haben wir die neurophysiologische Korrelate des Wiedererkennens von Pseudowörtern und graphischen Mustern, die Kinder mit einer LRS und eine Kontrollgruppe zuvor gelernt haben, untersucht. Hier zeigte sich, dass bei den lese-rechtschreibschwachen Kindern, obwohl sie die Materialien gut gelernt hatten, das neurophysiologische Korrelat des Wiedererkennens bei den Pseudowörtern im Vergleich zum graphischen Material signifikant geringer ausgeprägt war. Dieser Befund war auch in einer Wiederholungsmessung nach 2 Stunden stabil.

Ausgehend von dieser Untersuchung sollen im Längsschnitt die neurophysiologischen Korrelate des Schriftspracherwerbs bei Kindern mit einem Risiko, eine LRS zu entwickeln mit einer Kontrollgruppe untersucht und verglichen werden.

Die Ergebnisse der Studie sind im Journal of Neural Transmission, 111 (7), 971-985, 2004 publiziert
Artikel (pdf):englisch



Nachuntersuchung einer Stichprobe von lese-rechtschreibgestörten Kindern im Erwachsenenalter

Fragestellung: Der Langzeitverlauf der Lese-Rechtschreibstörung bis ins Erwachsenenalter ist bisher kaum untersucht, insbesondere liegen kaum Studien mit deutschsprachigen Kindern vor. Anhand einer Katamnesestudie von ehemaligen Schüler der Christophorus Schule Oberurff wird die Entwicklung der Rechtschreibleistung, der Intelligenz, der psychischen und sozialen Entwicklung von lese- und rechtschreibschwachen Schülern untersucht.

Methode: 29 ehemalige Schüler wurden im Durchschnitt nach 20 Jahren nach untersucht. Die Rechtschreibleistung wurde mit dem Mannheimer Rechtschreibtest (MRT), die Psychische Befindlichkeit mit der Symptom-Checkliste von Derogatis (SCL-90), der Berufserfolg mit der Magnitude-Prestigeskala" nach Wegener, die Intelligenz mit dem Culture Fair Intelligenztest (CFT 20) und die subjektive Beurteilung mit einem selbst entwickelten Fragebogen erfasst.

Ergebnisse: Im Mittel hat sich die Stichprobe um eine halbe Standardabweichung in der Rechtschreibleistung verbessert. Das Berufsprestige der Stichprobe liegt fast Dreiviertel über dem Durchschnittsbereich. Signifikante Auffälligkeiten hinsichtlich psychischer Symptome fanden sich nicht.

Schlussfolgerung: Insgesamt ist die psychische und soziale Entwicklung der ehemaligen Internatsschüler sehr gut. In der Rechtschreibschreibung liegt die Stichprobe im Mittel im unteren Durchschnittsbereich. Bei der Stichprobe können sowohl der hohe IQ, das hohe Berufsprestige der Väter und die langandauernde Förderung sich positive auf die Entwicklung ausgewirkt haben.

Die Studie ist dargestellt in "Nachuntersuchung einer Stichprobe von lese-rechtschreibgestörten Kindern im Erwachsenenalter" ,Gerd Schulte-Körne, Wolfgang Deimel, Marc Jungermann und Helmut Remschmidt, erschienen in der Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie 2003 Verlag Hans Huber November 2003 Vol. 31, No. 4, 267-276.


 
 
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