KJP LMU

Forschung in der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Aktuelle Forschungsprojekte

Abgeschlossene Forschungsprojekte


Aktuelle Forschungsprojekte


"Chronotherapie im Kindes- und Jugendalter - Chronotypisierung im stationären Rahmen"

Von einigen psychiatrischen Erkrankungen, darunter der Depression, ist bekannt, dass sie mit einer Störung der "inneren Uhr" und deren circadianem Rhythmus (d.h. ein Rhythmus, der ungefähr so lang ist wie ein Tag) einhergehen. Dies zeigt sich beispielsweise in Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit oder einem verschobenen Tag-Nacht-Rhythmus. Unter "Chronotherapie" versteht man Therapien, die gezielt die innere Uhr beeinflussen und somit auch positive Einflüsse auf z.B. depressive Erkrankungen haben. Beispiele hierfür sind die Lichttherapie oder die Wachtherapie.
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"Neuronale Mechanismen und hormonelle Einflussvariablen der Emotionserkennung bei Jugendlichen mit Anorexia Nervosa (Magersucht)"

Magersucht ist eine Erkrankung, die sich durch die Angst vor einer Gewichtszunahme, sowie eine Störung der Wahrnehmung der eigenen Figur und des Körpergewichts, den übertriebenen Einfluss des Körpergewichts oder der Figur auf die Selbstbewertung oder ein Leugnen des Schweregrades des gegenwärtigen geringen Körpergewichts kennzeichnet.
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"Soziale Belohnung bei Jugendlichen mit depressiver Erkrankung"

Depressive Erkrankungen sind häufige sowie früh beginnende psychiatrische Störungen. Das Risiko, an einer Depression zu erkranken, steigt im Jugendalter deutlich an. Die Anzahl betroffener Jugendlicher wird auf bis zu 10% geschätzt. Das Störungsbild äußert sich bei Jugendlichen variabler als bei Erwachsenen.
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"Innenzeit und Depression im Kindes- und Jugendalter"

Depressionen bei Kindern und Jugendlichen sind ein häufiges und sehr belastendes Krankheitsbild. Viele Betroffene leiden unter Schlafstörungen, wie z.B. Einschlafproblemen, nächtlichem Erwachen, morgendlichem Früherwachen oder Tagesmüdigkeit trotz langer Schlafdauer. Diese Schlafstörungen können im Alltag sehr einschränkend sein und haben oft starke Auswirkungen auf die Aktivität am Tage sowie die Leistungsfähigkeit.
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"Erstellung einer Leitlinie zur Behandlung von depressiven Störungen bei Kindern und Jugendlichen"

Depressive Störungen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen. Sie können sehr früh beginnen, verlaufen häufig chronisch und führen zu einer erheblichen Beeinträchtigung der psychosozialen Entwicklung. Zudem sind sie mit einem erhöhten Risiko für weitere psychiatrische und organische Erkrankungen verbunden. Nicht alle betroffenen Kinder und Jugendlichen erhalten eine optimale Behandlung. Ergebnisse zur Wirksamkeit verschiedener Behandlungsansätze liegen vor allem aus internationalen Studien vor, sind für Anwender jedoch häufig nicht verfügbar oder nicht überschaubar.
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"Erstellung einer Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Lese- und/oder Rechtschreibstörung"

Die Lese- und/oder Rechtschreibstörung ist mit einer Häufigkeit von ungefähr 5% eine der zahlreichsten Entwicklungsstörungen, die oft noch mit weiteren psychischen Auffälligkeiten einhergeht. Sie bleibt ohne wirksame Therapie dauerhaft bestehen und kann deshalb zu deutlichen Einschränkungen im schulischen, beruflichen aber auch im privaten Bereich der Betroffenen führen. Deshalb ist die Wirksamkeit und Angemessenheit der unterschiedlichen Fördermaßnahmen von zentraler Bedeutung für Forschung und Praxis.
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"Koordinierungsstelle des BmBF-Forschungsschwerpunktes Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (ESF)"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BmBF) hat im Kontext des Rahmenprogramms zur Förderung der Empirischen Bildungsforschung den Forschungsschwerpunkt "Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten" veranlasst. Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes werden empirisch ausgerichtete Forschungsvorhaben gefördert, welche dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen, die von Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (ESF) betroffen sind, eine individuelle, ursachenbezogene Diagnostik und evidenzbasierte Förderung zu ermöglichen.
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"Prävention depressiver Störungen - Untersuchung von Fragebögen zur Früherkennung depressiver Störungen im Kindes- und Jugendalter"

Depressionen bei Kindern und Jugendlichen werden nach wie vor zu selten erkannt. Deshalb erfolgt häufig keine Behandlung. Ziel dieser Studie ist es, die Früherkennung depressiver Störungen im Kindes- und Jugendalter zu verbessern. Dadurch erhöht sich für betroffene Kinder und Jugendliche die Chance auf eine wirksame Therapie und eine günstigere psychosoziale Entwicklung. Weitere Informationen.



"Genetik der Depression - Molekulargenetik affektiver Störungen im Kindes- und Jugendalter"

Ziel dieser Studie ist es zum einen, krankheitsrelevante Gene bei Kindern und Jugendlichen mit Depression zu identifizieren und damit einen Beitrag zu einem besseren Verständnis dieser Erkrankung zu leisten. Zum anderen soll die Wechselwirkung von Genen und Umweltfaktoren untersucht werden, die häufig erst in Kombination zu einer depressiven Erkrankung führen. Weitere Informationen.



"Neurophysiologische Korrelate depressiver Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter - eine Pilotstudie"

Auch Kinder und Jugendliche können bereits an einer Depression leiden. Studien belegen, dass 5% aller Kinder weltweit von depressiven Erkrankungen betroffen sind. Außerdem konnte ein Anstieg der Häufigkeit auf 15-20% bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres festgestellt werden. Neben der Gefahr eines chronischen Verlaufs können depressive Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter oft mit massiven Einschränkungen der schulischen und psychosozialen Entwicklung einhergehen. Dadurch kann der weitere Lebensweg nachhaltig beeinträchtigt werden, weshalb die wirksame Behandlung depressiver Symptome besonders wichtig ist. Leider sind depressive Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter noch wenig erforscht. Die meisten Erkenntnisse stammen aus dem Erwachsenenbereich und können nicht uneingeschränkt auf den Kinder- und Jugendbereich angewendet werden. Darüber hinaus zeigen sich Depressionen bei Kindern und Jugendlichen auf noch vielfältigere Weise als bei Erwachsenen, so dass die Bestimmung von Untergruppen depressiver Erkrankungen die Diagnose und Behandlung entscheidend verbessern könnte. Einen aussichtsreichen Weg stellt die Erforschung von sogenannten Endophänotypen depressiver Erkrankungen dar. Damit sind vermutete physiologische Ursachen depressiver Erkrankungen gemeint, die genetisch beeinflusst und zeitlich stabil sind.
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"Aufmerksamkeit und Konzentration bei Grundschulkindern mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung und/oder einer Lese-Rechtschreibstörung"

Es ist bisher noch nicht verstanden, welche Aspekte der Aufmerksamkeit bei Kindern mit einer ADHS und welche bei Kindern mit einer kombinierten Störung von ADHS und LRS beeinträchtigt sind. Weitere Informationen.



"Evaluation von zwei Interventionen bei Kindern mit Lese-Rechtschreibstörung - neuropsychologische und neurophysiologische Korrelate der Fördereffekte"

Wir möchten herausfinden wie sich zwei Förderprogramme, ein Lese- und ein Rechtschreibprogramm, auf die Leistungen der Kinder auswirken und ob sich die Fördereffekte auch im Gehirn nachweisen lassen.
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"Entwicklung des orthographischen Fragmentwissens"

Bisher wurde angenommen, dass Kinder erst in der Grundschule lernen, welche Buchstaben häufig als Konsonantendopplung vorkommen (z.B. mm) und welche Buchstaben nie oder selten gedoppelt werden (z.B. hh). Auch wurde bisher angenommen, dass Kinder erst in der Grundschule lernen, dass bestimmte Buchstabenfolgen nur in bestimmten Positionen eines Wortes vorkommen können
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"Neurobiologie bei Lese- und Rechtschreibstörung (LRS) - MagnetResonanzTomographie- (MRT)-Studie zu Konnektivität und neuronalen Korrelaten "

Ziel dieses Forschungsprojektes ist die Untersuchung der neuronaler Korrelate und der Konnektivität entsprechender funktionaler Areale bei Kindern mit LRS. Die bisherigen Studien in diesem Bereich wurden hauptsächlich mit Erwachsenen durchgeführt. Strukturelle Hirnmessungen sowie die Messung der Ruheaktivität (sog. default Netzwerke) und der Konnektivität zwischen leserelevanten Hirnarealen bei Kindern liegen kaum vor. Die noch reifenden Hirnregionen und Netzwerke, die bei der Lese-, Schreib-, und Rechenverarbeitung relevant sind, sind bei Kindern noch weitestgehend unerforscht. Aus diesem Grund ist es von großem Interesse, die neuronalen Korrelate und deren Verschaltungen bei Kindern und insbesondere bei Kindern mit einer LRS genauer zu studieren und zu untersuchen, wie sie sich von unbeeinträchtigten Kontrollprobanden unterscheiden.
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Sprachentwicklung und deren Vorhersagbarkeit

Ziel dieser Studie ist es, in Zukunft Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen (in Deutschland immerhin 7 %) möglichst frühzeitig helfen zu können. Dies ist vor allem deshalb wichtig, um gravierende Folgeprobleme, die sich bei den betroffenen Kindern z. B. später im schulischen Bereich zeigen, zu verhindern. Weitere Informationen.



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